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Gastschülerin Amisha Panchal berichtet über ihre ersten Wochen in Deutschland

Hallo,

it´s currently Autumn here, and from my window I see wide expanses of fields, grazed by cattle and bordered with yellow, red and orange - coloured leaves. It´s like a beautiful painting with a confetti frame.

When I was asked what I thought about Germany, I could compose three highlighted vocables:

  • Beautiful
  • Clean
  • Logical

I have been here since a moth and 15 days (at the moment I am writing this). My family is perfectly machted and we are very compatible. I would like to term my journey till now as "Adventurous". Mainly because I have never been so independent - never bought tickets (from an automat), and travelled a bus or train unsupervised, or never shopped singly. Most of the time, my day ends up to be an adventure when I get lost. I am never afraid, but rather amused by the situation...

To be in a different country, in a different city (not host city), sometimes without a map, among different kinds of people, speaking a different language, and in all this, getting skillfully lost...it´s a feeling of gratification in the end. 

Another interesting activity I did was mountain climing. I think I had enough guts to do that, since I have never done it before in my life. It´s amazing. You sometimes stop in exhaustion, and look around to realise that you are around 300 metres high on an actual mountain, literally hanging  on ropes and the world is laying down, far below you. Humanlyants are visible. You keep climbing ... and when it finally seems to be the end, you see the actual tip of the mountain; and when you reach there, yet another. Nature is trecherous.

I feel now more tolerant than before.

I respect time.

I am now an explorer, an AFSer.


Amisha Panchal (16), 

exchange student to Germany

November 2012

Helena Donie berichtet aus Sizilien

Helena Donie ist seit September 2009 in Linguaglossa, einem kleinen Ort auf Sizilien. Wie es ihr in den ersten Wochen ergangen ist, erzählt sie hier:

Hallo ihr Lieben!

nun ist es soweit, meine erste rundmail ist da!

zu allererst mir geht es gut. und ich hoffe bei euch laeuft alles nach plan mit arbeit und schule bzw.ferien.

meine letzten tage in deutschland waren zwar schwer, aber ich habe, ehrlich gesagt erst am flughafen gemerkt, dass ich jetzt wegfliege. ich war im schulalltag schon wieder so integriert, dass ich gar keine zeit hatte, darueber nachzudenken, was jetzt auf mich zukommt. der abschied war, wie erwartet, schwer, aber es ging dann besser als meine eltern gefahren sind und alle afsler zusammen ans gate gegangen sind. ich hab mich dann sogar darauf gefreut zu fliegen. der flug war gut, bis der landeanflug begann. die landung war der horror, denn sie wurde, kurz vor dem aufsetzten abgebrochen und wir sind mit viel ruckeln durchgestartet. mir war wirklich schlecht und den anderen ging es nicht besser. aber wir haben es dann doch noch geschafft in rom zu landen. vom flughafen ging es dann erst einmal in eine gute jugendherberge vor den toren roms. dort wurden alle afsler aus der ganzen welt gesammelt (wir sind knapp 400 in ganz italien!), und wir hatten ein 2-taegiges arrival camp. es war echt schoen und sehr international! am samstag sind wir dann nach regionen geordnet, abgefahren. die insulaner sind an die flughaefen gebracht worden, alle anderen sind mit bus oder zug an ihre ziele gekommen.ich bin, da ich auch auf einer insel bin, auch geflogen. der flug war ganz gut, nur war mir diesmal schlecht vor aufregung. am flughafen in catania wurde ich dann von meiner gastfamilie empfangen. das war total schoen, weil die ganze halle mit gastfamilien gefuellt war und alle plakate dabei hatten, weil man sich ja nur von den fotos kennt! das totale chaos, aber einmalig und wirklich schoen! 

es war schon dunkel als wir dann nach etwa einer stunde fahrt in linguaglossa angekommen sind. die stadt ist klein und hat unglaublich viele kleine gassen, wo von den balkonen die blumen runterhaengen. wir haben dann zu abend gegessen, mit nonno und nonna, deren namen ich nicht kenne. aber leider konnte ich nichts essen,denn di ertsen 4 tage wurde mir schlecht sobald ich etwas zu essen gesehen habe. ich habe unglaublich viel getrunken und ungefaehr 3 kilo abgenommen, was bei mir eigentlich zu begruessen ist.:) aber bitte nicht so, es ging mir einfach nicht gut, aber das hat sich normalisiert, auch wenn ich immernoch nicht viel essen kann. auch weil der rhythmus ganz anders ist: wir essen um 14:30 zu mittag und dann um 21:30 zu abend. meistens gehe ich dann direkt ins bett, weil ich um 6:20 aufstehen muss um meinen schulbus zu bekommen.

meine familie ist ziemlich klein, also kann ich schonmal das eine klischee nicht erfuellen, aber sie sind nett und aufgeschlossen. mit meiner gastmama verstehe ich mich wirklich gut auch mit meinem gastvater. nur mit meiner gastschwester verstehe ich mich nicht so gut, denn sie wollte nicht, dass ihre schwester geht und eine andere person in ihr zimmer zieht. aber ich gehe ihr eigentlich aus dem weg und ich bin lange in der schule und auch samstags, was es uns unmoeglich macht uns staendig zu sehen. aber das kann ich wirklich nur begruessen. der ort in dem ich wohne heisst linguaglossa (lg) und liegt auf den ersten huegeln des aetna, dessen aktiven krater ich an schoenen tagen rauchen sehen kann. es ist wirklich schoen hier, landschaftlich gesehen. da lg auf 550 metern hoehe liegt, wird es aber auch hier nachts schon richtig kalt. und es ist fuer mich quasi unmoeglich mich "richtig" zu kleiden,wenn ich in die schule gehe, denn meine schule liegt direkt an der kueste, wo es im schnitt 4-5 grad waermer ist als hier.

in meiner schule fuehle ich mich jetzt richtig wohl, denn ich habe nach der ersten woche direkt schule gewechselt, auf eine wesentlich groessere und besser vorbereitete mit mehr moeglichkeiten. und das war das beste, was ich haette machen koennen, denn wie gesagt in der schule fuehle ich mich richtig wohl. meine klassenkameraden sind total lieb und auch sehr offen.ich habe von 8:20 bis 13:50 schule, bin aber immer um einiges laenger unterwegs, da mein schulweg eine 3/4 stunde dauert. mein schulweg ist traumhaft schoen, denn er fuerht mich immer an der kueste entlang und biegt dann i-wann in die berge ab. meine lehrer sind alle sehr nett zu mir und auch sehr engagiert, denn sie wissen um die probleme eines austauschschuelers. am mittwoch beginnt nun endlich auch mein italienischkurs, und ich hoffe fuer mich wird es dann einfacher, denn hier wird kein italienisch gesprochen sondern sizilianisch, was sich sehr stark vom italienisch unterscheidet. zum beispiel heisst hier questo gistu und sie auch sehr stak dazu neigen die letzte silbe eines wortes zu verschlucken, was es mir quasi unmoeglich macht alles zu verstehn. und es spricht eigentlich keiner englisch. ich bin wirklich froh um meine 2 jahre schulitalienisch, das erleichtert den anfang extrem, und ich bin sicher, dass ich das sizilianische recht schnell lerne.
das wetter hier ist bestimmt besser als das in deutschland,aber es wird auch hier hebst, das merkt man vor allem nachts.
ich habe auch schon einige freunde gefunden, auch welche, die in lg wohnen, denn es ist fuer mich quasi unmoeglich diesen ort zu velassen, weil die oeffentlichen verkehrswege ausbaufaehig sind. aber ich habe schon einiges ueber moegliche hobbies herausgefunden, und so langsam nimmt der alltag form an.

meine gasteltern besitzten einen kleinen laden, in dem sie das frische brot meines vaters und allehand haushaltswaren verkaufen. dewegen haben sie leider wenig zeit und mein gastvater schlaeft nachmittags um dann nachts zu backen. der laden ist nur mitwochs- und sonntagsnachmittags geschlossen. sie arbeiten wirklich viel, was nicht unbedingt ein vorteil fuer mich ist. aber meine freunde und ihre eltern kuemmern sich gut um mich, wofuer meine gastmama sehr dankbar ist.

linguaglossa hat insgesamt 12 kirchen auf knapp 3500 einwohner, von denen 4 auch funktionieren. es gibt hier auch einige ehemalige kirchen, die heute etwas anderes sind, z.b.die ehemalige kirche st.rocco ist heute eine garage! ich hoffe ab bald auch sport machen zu koenne, denn das fehlt mir ziemlich, aber ich muss noch ein wenig geduld haben, denn italiener nehmen es nicht son genau mit zeiten und fristen. die beruehmte gemuetlichkeit kann einen auch manchmal ziemlich nerven; obwohlich auch schon einige der gewohnheiten uebernommen habe, die unpuenktlichkeit bei verabredungen zum beispiel, was aber hier ueberhaut nicht schlimm ist, denn wenn beide zu spaet ist es ja egal!

ich hoffe ihr konntet einen einblick in mein neues leben gewinnen, und ihr versteht alles, was ich geschrieben habe! ich freue mich immer ueber post aus der heimat, und ich bemuehe mich schnell zurueckzuschreiben, aber bitte seit geduldig mit mir!

ihr fehlt mir, und ich freue mich schon jetzt auf ein wiedersehen im naechsten jahr!
eure Helena 

 

Helena Donie / November 2009

 

Helena (Bildmitte) während eines Vorbereitungscamps

Anna-Sopie Philippi berichtet aus Brasilien

Anna-Sopie Philippi, Awayee und bald Returnee schreibt uns über ihre Zeit in Brasilien und wie sie die letzten Wochen ihres Austauschjahres empfindet

Juni 2009 : Siebenunddreißig Tage. Immer und immer wieder wiederhole ich diese Zahl in meinen Gedanken. Und trotzdem wird es mir nicht begreiflicher. War es nicht erst letzte Woche, als ich auf meinem Auswahlwochenende war und kurz darauf erfahren habe, dass  das Schicksal nach Brasilien verschlagen wird? War es nicht erst gestern, als ich  unter vielen Tränen von meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland verabschiedet habe und das Abendteuer meines Lebens begonnen habe? Die Zeit, die vergangen ist seitdem ich das erste Mal mein brasiliansches Zuhause betreten habe, mit südamerikanischer Wärme empfangen wurde und sofort mit meinem ersten Paar Havaianas beschenkt wurde, kommt mir sooo kurz vor. Und trotzdem habe ich seitdem mehr erlebt, gesehn, gelernt, gelacht und geweint als andere es während ihres kompletten Lebens nicht tun.

Meine Havaianas von damals haben sich mittlerweile in verschlissen Schlappen verwandelt und haben Gesellschaft von zwei weiteren Paaren der brasilianschen Flip-Flop-Variante bekommen. In null komma nichts hatte ich von der Durchschnittsdeutschen in eine waschechte Brasilianerin verwandelt: bin braungebrant, meine Bikinis werden immer knapper und meine Oberteile immer kürzer, singe lautstark die neusten nationalen Hits im Radio mit und tanze von Forró über Axé bis Funk zu allen brasilianschen Musikrichtungen mit. Komischerweise ist es mir sogar total in Fleisch und Blut übergegangen selbst Unbekannte mit Küsschen und einem ?Oi, tudo bem?? zu begrüssen. Heute kann ich stolz von mir sagen, dass ich uma menina com coração alemão e pulmão brasileiro (ein Mädchen mit deutschem Herzen und brasilianischer Lunge) bin.

Auch essenstechnisch hat sich einiges in meinem Alltag verändert. Das brasilianische Nationagericht besteht aus Reis mit Bohnen und fast immer einer Fleischsorte. Und haltet mich jetzt nicht für verrückt, wenn ich euch erzähle, dass das Hausmädchen das fast jeden Tag gekocht und ich immer noch ganz wild drauf bin. Beneidenswert ist auch die unglaubliche Vielfalt an Früchten wie Mangos, Papayas, Maracujas, Ananas und noch viele, viele mehr, mit oft unaussprechlichen  Namen, die für die Brasilianer alltäglich ist. Meine geliebte Apfelsaftschorle aus Deutschland habe ich hier durch Guaraná (Erfrischungsgetränk ähnlich der Cola, hergestellt aus einer brasilianschen Frucht) ersetzten müssen, aber auch kein schlechter Ersatz, finde ichJ. Ich könnte jetzt noch von vielen anderen Gerichten wie pamonha, faroffa, pão-de-queijo, brigadeiro, picanha, tapioca,... berichten, ohne die ich mir nicht mehr vorstellen kann zu leben, aber ich muss meinem Gastpapi leider zustimmen wenn er sagt: ?Tem que comer a comida na atmosfèra certa! Tapioca não tem gosto se você não a come fora da Amazônia. (Man muss in der richtigen Atmosphäre Tapioca schmeckt nach gar nichts, wenn man sie ausserhalb von Amazonien isst.)? Man muss einfach selbst hier gewesen sein!

Jetzt mittlerweile habe ich schon zehn Monate hier in diesem unheimlich vielseitigen Land gelebt und es kommt mir alles wie ein total verrückter Traum vor! Seit meinem ersten Tag hier, bin ich Mitglied einer wunderbaren Familie, die einen grossen Teil dazu beigetragen hat, dass diese Zeit hier, die beste meines bisherigen Lebens wurde. In meinen Gasteltern habe ich ein weiteres Paar Vertraute gefunden, die immer an meiner Seite waren aber vorallem mit denen ich zusammen gelacht habe und unvergessliche Momente geteilt habe. Meine Gastschwester Renata (14) hat sich für  in so etwas wie eine beste Freundin verwandelt mit der ich alles teilen kann. Fast jeden Tag bittet sie mich: ?Anna, por favor, não volta para a Alemanha. Fique aqui com a gente! (Anna, bitte gehe nicht zurück nach Deutschland! Bleib hier bei uns!)?.

Auch ausserhalb meine Familie habe ich die brasilianische Wärme zu spüren bekommen. Mit unbeschreiblich viel Liebe und Neugier wurde ich empfangen, mit Geduld und so viel Lachen wurde mir Portugiesisch beigebracht, verbringe unglaublich viel Zeit mit meinen Freunden auf churrascos (brasiliansches Grillen) und werde oft von fast unbekannten Menschen eingeladen. Aber bei all dem darf man diese Offenheit nicht all zu ernst nehmen und wie an jedem anderen Ort auf dieser Erde stellt sich erst nach einem Weilchen heraus, wer die echten Freunde geworden sind.

Und jetzt soll auf einmal in genau siebenunddreizig Tagen schon alles vorbei sein?! Einfach so soll ich mit meinen Koffern voller Erinnerungen an die kleine Brasilianerin in mir wieder unter vielen Tränen von Menschen, die mein Leben verändert haben, verabschieden? Dann heisste es nicht nur ?Tschau? sagen zu meiner Familie, meinem Hund Otto und meinen Freunden, sondern auch ?Tschau? zu meiner Schule und meinen Lehrern, die mir die Welt aus einem anderen Blickwinkel gezeigt haben, ?Tschau? zu meiner Schwimmmanschaft, mit der ich fast ein Jahr lang zusammen gekämpft habe, und auch ?Tschau? zu meinem Haus und meiner Stadt, die mir ein zweites Zuhause geworden sind.

Diese Zeit des Abschiedes ist vielleicht nicht die schönste eines Auslandsjahres, aber sie gehört eben dazu. Natürlich war meine Zeit hier nicht immer einfach und es gab auch Momente in denen mir die brasiliansche Lebensart einfach über den Kopf hinausgewachsen ist, ich alle für oberflächlich und unverlässlich bezeichnet habe, bis mir dann klar wurde, dass es ganz einfach die Kultur hier ist zu JEDEM nett und herzlich zu sein und habe angefangen das zu akzeptieren.

Das allerwichtigste für mich aber war, zu erfahren wie Brasilien wirklich ist, nämlich viel mehr als bloss Caipirinha, Strand, Fussball und Karneval. Brasil é muito mais!

Und ich werde nicht ?Tschau? sagen, denn borboletas sempre voltam! (Schmetterlinge kehren immer wieder zurück!)

Anna-Sophie Philippi / Juni 2009

 

 

 

Ein Schultag in Argentinien-von Gesa Körte

Gesa mit ihren besten Klassenkameradinnen

Gesa Körte war von Februar 2008 bis Januar 2009 in Argentinien, sie berichtet hier von einem Schultag an ihrer Schule:

Ein Schultag in Argentinien

Es ist Viertel vor 7, Graciela unsere Haushälterin, kommt in unser Zimmer und weckt mich, verschlafen stehe ich auf und ziehe meine Schuluniform an, die ich am Anfang viel zu kurz fand, aber inzwischen mag ich sie sogar ganz gerne und ob man es glaubt oder nicht, ich brauche morgens nur noch 15 Minuten um fertig zu werden...
Um 5 nach 7 fährt Laura, meine Gastmutter, uns zur Schule. Meine Schwestern werden als erstes abgesetzt, dann ich.
Und da bin ich wieder, einer der vielen Vormittage die ich in meiner Schule dem Colegio General San Martin, kurz Nacional, verbringen werde. Nachdem ich dem Blick des Schulleiters standgehalten habe, der immer an der Tür steht und die Uniformen überprüft (wobei er eigentlich nicht besonders streng ist), gehe ich in mein Klassenzimmer, schon im Flur werde ich von einigen begrüßt. Küsschen links, Küsschen rechts ein schnelles wie gehts? und ein bis später. Im Klassenzimmer geht das weiter, bei 40 Leuten ist das ganz schön viel und trotzdem geht es einem in Fleisch und Blut über.
Langsam aber sicher , trudeln alle ein und dann ruft die ?Preceptora?, sozusagen eine Klassenverwalterin, zum Flagge hissen und alle stellen sich in Reihen auf den Pausenof. Inzwischen sind auch meine 5 liebsten und besten Klassenkameradinnen der Welt angekommen, wir nennen uns ?las Petis?, die Kleinen, warum kann man sich ja wohl denken ;-).
Unter den Klängen der argentinischen Flaggenhymne warten alle darauf ,dass die Flagge oben ankommt, einige singen auch mit.
Die folgenden Unterrichtsstunden ziehen sich, 2 Stunden Wirtschaft, da versteh ich nun wirklich nicht viel, aber mit meinen Freundinnen und einem lauten Klassenzimmer, vertreiben wir uns die Zeit schon. In der Pause legen wir alle zusammen und kaufen 2 Facturas (kleine Kaffeestückchen) und eine Cola mit Strohhalm.
Nachdem wir das weggeputzt haben, was zugegebenermaßen ziemlich schnell geht, drehen wir noch ein paar Runden über den Pausenhof, begrüßen alle möglichen Leute und unterhalten uns.
Der Rest des Tages vergeht schnell und als es klingelt, packe ich nur schnell meinen Ordner in die Tasche und wir machen uns auf den Weg zur Stadtmitte, wo sich alle nach der Schule treffen; dank der Uniform weiß man genau wer zu welcher Schule gehört, aber wirklich stören tut das keinen, auch hier trinken wir noch zusammen eine Cola, machen gegebenenfalls noch ein Treffen für abends aus und nehmen dann den jeweiligen Bus nach Hause.
Schule kann auch etwas Schönes sein, für mich war sie wirklich der Platz an dem ich sehr gute Freunde gefunden habe, denen ich es zu verdanken habe, dass ich so ein unvergessliches Jahr hatte und von denen ich weiß, dass sie immer da sind für mich.
Los quiero mucho!

Gesa Körte / 27.4.2009